(I)ntact in Deutschland

Fachleute aus Medizin, Recht und Bildung werden zunehmend mit dem Thema weibliche Genitalverstümmelung konfrontiert. (I)NTACT betreibt deshalb in Deutschland Informationsarbeit und steht Betroffenen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Zusammen mit gleichgesinnten deutschen Organisationen hat sich (I)NTACT in dem Netzwerk Integra zusammengeschlossen.

Die Organisationen treffen sich ein bis zwei Mal jährlich zum Fach- und Informationsaustausch, unterstützen sich gegenseitig und koordinieren gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen. Schirmherrin von Integra war zuletzt Frau Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Integra

(I)NTACT leistet Aufklärungsarbeit in Deutschland

In Deutschland sind laut Schätzungen der Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES etwa 75.000 Frauen und Mädchen von weiblicher Genitalvestümmelung betroffen. 20.182 Mädchen gelten als bedroht. Die Dunkelziffer könnte noch wesentlich höher liegen.

Immer wieder wenden sich Menschen an uns, Pädagog:innen, Schüler:innen, Betroffene, Nachbar:innen oder Beratungsstellen. Sie benötigen Unterstützung dabei, wie sie im Fall einer möglichen bevorstehenden Genitalverstümmelung handeln sollen oder brauchen Informationen zu Asyl, Operationen oder für Vorträge.

Wir bieten auch selbst Infotische und Vorträge an, beraten Sie für Ihre Veranstaltung und versenden Infomaterial.

Mehr Informationen, wie Sie uns unterstützen können